Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Vogtlandkreis spart bei den Kindern

Vogtlandkreis kürzt bei seinen jüngsten Einwohnern

Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung nach den Wahlen im Juni, die freiwilligen Leistungen des Landkreises für die jüngsten Einwohner, um bis zu 50% gekürzt. Mit den Einsparungen im meist präventiven sozialen Bereich, sollen die nicht geplanten Mehrausgaben im laufenden Haushalt mit kompensiert werden. Dadurch werden wohl einige Angebote stark eingeschränkt werden oder vor dem aus stehen. Zusätzlich können die Kürzungen bei den frühzeitigen Hilfsangeboten zu einer späteren langfristigen Ausgabensteigerung bei den dann notwendigen Pflichtausgaben führen.

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Kosten für Kinder- und Jugendhilfe steigen permanent

Kosten für Kinder- und Jugendhilfe steigen permanent

Trotz stetig sinkender Geburtenrate steigen die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe seit Jahren permanent an. Aktuell bekommt jedes 17. Kind unter 21 Jahren Hilfe von einem Sozialarbeiter. Aus der einstigen Führsorge ist eine Dauerbaustelle mit Reparaturbetrieb für die schwächsten Glieder in der Gesellschaft geworden, die Kinder. Die Ursachen liegen dabei fast immer in der Welt der Erwachsenen. Auseinandergebrochenen Familien, geringes Einkommen, Arbeitslosigkeit, Drogen u.v.m.

Die Kostenexplosion sorgt für zusätzliche Anspannung im kommunalen Haushalt und die knappen Kassen zwingen die Kommunen auch hier zu sparen. Das führt für immer mehr der betreuten Familien zu einer geringer werdenden ambulanten Hilfe. Wurden früher noch langfristige (ein bis zwei Jahre) Hilfen mit 8 bis 10 Wochenstunden gewährt, so sind es heute in einigen Regionen nur noch 2 bis 3 Stunden pro Woche.

Statistik: Ausgaben* für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland von 2001 bis 2012 (in Millionen Euro)
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Armutsgefährdungsquote in Sachsen 2012

Armut in Sachsen

Etwa jeder fünfte in Sachsen lebende Einwohner liegt unterhalb der Armutsgefährdungsquote. Diese dient als Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut. Sie ist definiert als Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 % des Bundesmedians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten. Das Äquivalenzeinkommen ist ein auf der Basis des Haushaltsnettoeinkommens berechnetes bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen je Haushaltsmitglied.

Statistik: Armutsgefährdungsquote in Deutschland nach Bundesländern im Jahr 2012
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Vogtland steht vor dem Aus

Ist die schulbezogenen Jugendsozialarbeit am Ende?

Die erst seit kurzem ins Leben gerufene schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Vogtland wird zumindest eine Zwangspause einlegen müssen. Die Finanzierung durch den ESF endet in den kommenden Wochen und eine Anschlussfinanzierung wird es voraussichtlich erst im kommenden Jahr geben. Obwohl dreiviertel der vom Jugendamt befragten Schulen den Unterstützungsbedarf gemeldet haben, wird das Angebot vorerst nicht fortgeführt werden können.

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Kinderarmut in Sachsen

Immer mehr arme Kinder in Sachsen

In Sachsen lebt derzeit jedes fünfte Kind (20,2%) in einer Hartz IV Bedarfsgemeinschaft.

Statistik: Hartz IV: Anteil der Kinder unter 15 Jahren in Bedarfsgemeinschaften in Deutschland nach Bundesländern im Juni 2013*
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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