Heißt es eigentlich Schüler- oder „Schul“zeitung?

Sie nennen sich „Couch-Potato“, „Spickzettel“ oder „Heines Erben“. Manche von ihnen sind sogar überregional beliebt und entwickeln sich rasant zur Lieblingslektüre der Zehn- bis 18-Jährigen. Der Dresdener „Spießer“ wird beispielsweise an den Schulen auch außerhalb der sächsischen Landeshauptstadt verteilt.

An manchen Bildungseinrichtungen im Vogtland gibt es tatsächlich (noch) keine. Das ist ein Fakt, und das ist wirklich kaum zu glauben. Ich meine, diese Form der Demokratie sollte Kindern und Jugendlichen schon in jungen Jahren die Chance geben, mitzubestimmen. Deshalb werde ich auch im kommenden Schuljahr verstärkt an vogtländischen Mittelschulen und Gymnasien zu finden sein, um den Nachwuchs-Journalisten das Einmaleins meines spannenden Berufes beizubringen.

Gemeinsam wollen wir ein starkes Blatt entwickeln, das den Schülern zur Identifikation mit dem Ort dient, an dem sie die meiste Zeit ihres Alltags verbringen. Ich kann den Mädchen und Jungen freilich viele Anregungen aus unserer Praxis geben. Aber noch mehr: schließlich sind in meinem Netzwerk klebenbleiben.de ausschließlich langjährig tätige und gut ausgebildete Journalisten sowie Grafiker vereint.

Keine trockene Theoriebigstock11185643

Vorm Theorie-Unterricht scheuen wir uns daher nicht. Trocken und langweilig war gestern. Schülerzeitungsredakteure sollten unserer Überzeugung nach nur locker angeleitet werden, damit aus der Schülerzeitung keine Schulzeitung wird. Denn, seien wir mal ehrlich, werden Lehrer fest in die Redaktion eingebunden, führt das oft dazu, dass die Schülerzeitung den Charakter einer wirklich selbstbestimmten Arbeit verliert. Ein ursprünglich engagierter Lehrer kann schneller in eine Rolle geraten, die ihm vielleicht gar nicht lieb ist; er bestimmt - bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt, wo es in der Redaktion langgehen soll. Schlimmstenfalls werden gar Sanktionen verhängt.

Der populäre Ex-Tagesschau-Moderator und passionierte Krimiautor Ulrich Wickert zum Beispiel berichtet gern augenzwinkernd vom Verbot seines Blattes, als er selbst ein blutjunger Schüler-Redakteur war. Nebenbei: eine Gruppe, die gut im Team zusammen arbeiten kann, ist wichtig, verschiedene Interessen müssen aber auch vorhanden sein. Denn nur so kann die Zeitung eine gesunde Vielfalt entwickeln. Eben kein Produkt, das mehrheitlich vom Treffen der Briefmarken-Freunde berichtet, einen sterbenslangweiligen Bericht nach dem anderen von identischen Erlebnissen bei Jugendherbergsfahrten veröffentlich oder Preisen die mal wieder der extrovertierte Kunst-Leistungskurs eingesackt hat.

SABINE SCHOTT

Von Anfang an

Sie sind Eltern, Lehrer oder empfinden Sie sich als Multiplikator? Gesetzt den Fall, auch Sie haben Interesse daran, dass an einer Mittelschule oder einem Gymnasium im Vogtland eine Schülerzeitung „von Anfang an“ aufgebaut wird, setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

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