Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Warum stinken unsere Füße

Warum stinken unsere Füße?

Bremen (AfK). Manchmal mieft es gewaltig, wenn Menschen ihre Schuhe ausziehen. Die Füße stinken. Wieso ist das so?

Warum stinken unsere FuesseFachleute können das erklären. Sie sagen: Wir Menschen haben viele Schweißdrüsen an der Fußsohle. Daher schwitzen wir da auch. Der Schweiß an sich stinkt nicht, wenn er aus den Poren kommt. Trotzdem wird er für manche Leute zum Problem. Denn Bakterien können für den üblen Geruch sorgen. Wenn sie den Schweiß zersetzen, beginnt es zu müffeln. Bakterien sind winzige Lebewesen.

Je weniger Bakterien wir an den Füßen haben, desto weniger Angst müssen wir davor haben, dass unsere Füße miefen. Daher empfehlen Experten, dass wir uns die Füße regelmäßig waschen sollen. Mindestens ein Mal am Tag sollen wir die Füße schrubben. Wichtig ist, dass wir uns die Füße danach gut abtrocken und uns frische Socken anziehen. Bakterien lieben Feuchtigkeit. Daher ist es wichtig, dass wir ihnen die nicht bieten und trocken in Socken und Schuhe schlüpfen sollen.

Experten sagen auch, dass wir außerdem auf gute Schuhe achten sollen. Die Füße müssen atmen können. Wenn sie in den Schuhen schwitzen, dann ist der Mief schnell da. Sind Schuhe nach dem Tragen noch feucht, dann sollten wir sie stehen lassen und lieber andere tragen, wenn wir wieder los wollen.

Manche Menschen kämpfen ganz besonders mit Schweißfüßen. Sie leiden regelrecht darunter. Für sie gibt es aber Hilfe, sagen die Experten. Wer mit den Tipps von Fachleuten nicht weiterkommt, kann in der Apotheke bestimmte Mittel kaufen. Die helfen dann, dass die Füße weniger feucht sind und die Bakterien keine Chance haben. So entsteht dann auch nicht der üble Geruch.

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Wie kommt die Kälte in den Kühlschrank

Wie kommt die Kälte in den Kühlschrank?

Bremen (AfK) - Wenn wir einkaufen waren, packen wir Wurst, Käse, Gemüse oder Joghurt in den Kühlschrank. Wie aber funktioniert der eigentlich? Wie kommt die Kälte dort hinein?

Wie kommt die Kaelte in den KuehlschrankFachleute wissen eine Antwort darauf. Sie sagen: Der Kühlschrank funktioniert ganz anders, als wir denken. Denn nicht die Kälte kommt in den Kühlschrank. Vielmehr wird die Wärme nach draußen transportiert. Ein Kühlschrank kann gar keine Kälte erzeugen.

Doch wie funktioniert das? Wenn wir Dinge in den Kühlschrank stellen, dann sind sie zunächst noch warm. Limo, Wasser oder Milch haben dann zum Beispiel Zimmertemperatur. Damit die Getränke kälter werden, muss ein ganz bestimmter Prozess ablaufen. Um ihn zu verstehen, müssen wir wissen, dass Flüssigkeiten Wärme aus der Umgebung aufnehmen, wenn sie verdampfen. Dass Flüssigkeiten verdampfen können, wissen wir vom Kochen. Das Wasser verwandelt sich in Dampf, und den sehen wir über dem Kochtopf. Verflüssigt sich dieser Dampf wieder, dann wird die Wärme wieder abgegeben.

Dieses Prinzip nutzt der Kühlschrank. Er hat Rohre, in denen eine Flüssigkeit fließt. Sie nimmt Wärme aus dem Inneren des Kühlschranks auf und gibt sie nach draußen ab. Damit das funktioniert, braucht es eine Flüssigkeit, die schon bei ganz niedrigen Temperaturen verdampft. Ammoniak kann das. Er schlängelt sich daher durch die Leitungen unserer Kühlschränke. Wenn der Ammoniak Wärme beim Verdampfen aufnimmt und sich später wieder verflüssigt, ist er die ganze Zeit über in den Rohrleitungen. Die abgegebene Wärme kommt an der Rückseite des Kühlschranks heraus.

Den Kühlschrank zu öffnen, um einen Raum abzukühlen, bringt folglich gar nichts. Dafür brauchen wir eine Klimaanlage, die so ähnlich wie ein Kühlschrank funktioniert. Sie transportiert die warme Luft aber nach draußen an die frische Luft. Somit wird der Raum kühl.

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Warum haben wir nach dem Schwimmen oft Hunger

Warum haben wir nach dem Schwimmen oft Hunger?

Bremen (AfK) - Wer kennt das nicht? Wenn wir vom Schimmen nach Hause kommen, haben wir oftmals riesigen Hunger. Der Magen knurrt unaufhörlich. Wieso aber ist das so?

Warum haben wir nach dem Schwimmen oft HungerExperten wissen, dass viele Menschen über Hunger klagen, wenn sie vom Schwimmen kommen. Am liebsten würden sie eine große Portion Nudeln oder ein Schnitzel verputzen. Nach dem Joggen oder Fußballspielen ist der Hunger nicht ganz so groß. Was aber passiert da im Körper?

Experten sagen, es gibt mindestens drei Gründe, warum wir nach dem Schwimmen so hungrig sind. Zum einen bewegen wir uns im Wasser. Arme und Beine müssen arbeiten. Viele Muskeln sind im Einsatz. Das kostet Energie. Der Körper holt sich die Energie über Kohlenhydrate oder unsere Fettpolster. Er verbraucht also das, was wir gegessen oder gespeichert haben. Später fordert er zurück, was er sich genommen hat. Bei anderen Sportarten bewegen wir uns aber auch. Wieso also macht das Schwimmen so besonders hungrig?

Die Experten sagen, beim Schwimmen muss der Körper noch zusätzlich arbeiten. Denn im Becken ist das Wasser kalt. Unser Körper muss gegensteuern, um unsere Körpertemperatur zu halten. Er sorgt also dafür, dass uns nicht zu kalt wird. Das kostet ebenfalls Energie, die der Körper wieder haben will. Er fordert uns mit dem Hunger auf, etwas zu essen. Und zu guter Letzt: Beim Schwimmen verändert sich der Hormonhaushalt im Körper. Hormone sind Stoffe, die der Körper braucht. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass wir wachsen oder uns glücklich fühlen.

Beim Schwimmen geht der Stoff Leptin nach unten. Der ist dafür zuständig, dass wir uns satt fühlen. Ghrelin hingegen geht nach oben. Das löst bei uns das Gefühl aus, richtig kräftig Hunger zu haben. Das alles sorgt dafür, dass wir nach dem Schwimmen gern etwas essen wollen.

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Warum benutzen wir Zahnpasta

Warum benutzen wir Zahnpasta?

Bremen (AfK) - Wenn wir uns die Zähne putzen, dann machen wir Zahnpasta auf die Zahnbürste. Wieso aber tun wir das? Reicht Wasser zum Putzen nicht auch?

Warum benutzen wir ZahnpastaFachleute wissen die Antwort. Sie sagen, Zahnpasta zu nutzen, macht durchaus Sinn. Denn mit ihr  können wir unsere Zähne viel gründlicher reinigen. Wenn wir nur Wasser nehmen würden, würden unsere Zähne nie so sauber werden.

Wie kommt das? In der Zahnpasta sind sogenannte Putzkörper. Die können wir uns wie kleine Sandkörner vorstellen. Wenn diese Putzkörperchen an unseren Zähnen scheuern, rubbeln sie Essensreste und Bakterien weg. In der Zahnpasta steckt zudem eine Art Seife. Die sorgt dafür, dass die Zahncreme in unserem Mund schäumt. Der Schaum ist nützlich. Er nimmt den Schmutz auf, der von unseren Zähnen kommt. Wenn wir den Schaum dann ausspucken, sind wir auch den Schmutz los.

Ein ganz wichtiger Bestandteil von Zahncreme ist zudem das Fluorid. Das ist ein sogenanntes Spurenelement. Das braucht unser Körper, damit er richtig arbeiten kann. Fluorid ist wichtig für unsere Knochen und Zähne. Im Mund verbindet es sich mit dem Zahnschmelz und macht ihn weniger anfällig für Karies. Dann bekommen unsere Zähne nicht so schnell Löcher. Das ist wichtig. Denn sind sie erst mal kaputt, dann müssen wir zum Zahnarzt. Der muss sie dann flicken. Doch wie neu sind sie dann nicht mehr.

Kinder sollten weniger Fluorid in ihrer Zahncreme haben als Erwachsene. Deswegen gibt es extra Pasten für sie. Ab zwölf Jahren sollte ein Kind dann aber die gleiche Zahnpasta benutzen wie Mama und Papa, raten Fachleute. Die Zahnpasta für Kinder schmeckt außerdem oft anders. Mädchen und Jungen mögen zu Beginn lieber Erdbeere als Geschmack statt Pfefferminze.

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Warum platzen Kirschen bei Regen

Warum platzen Kirschen bei Regen?

Bremen (AfK) - Lecker! Im Sommer können wir wieder Kirschen von den Bäumen pflücken. Die Obstbauern haben viel Arbeit. Starken Regen fürchten sie. Denn dann platzen die Früchte auf. Wieso aber ist das so?

Warum platzen Kirschen bei RegenIm Sommer kaufen viele Menschen Kirschen. Sie backen Kuchen, kochen Marmelade oder naschen die Früchte einfach so. Damit wir die Kirschen kaufen können, müssen die Obstbauern viele Stunden arbeiten. Da sie gute Früchte in die Läden bringen wollen, hoffen sie, dass es nicht zu stark regnet. Denn in der Erntezeit können die Kirschen aufplatzen.

Die Haut der Kirschen soll die Früchte schützen. Es soll kein Wasser eindringen. Und auch Pilze sollen die Kirschen nicht befallen.  Regnet es während der Erntezeit richtig stark, dann kann es ein Problem geben. Die Haut platzt auf. Dass das so ist, liegt an den Kirschen selbst. Vor der Ernte wachsen die Früchte. Dabei wird ihre Haut immer dünner. Das ist so ähnlich wie bei einem Luftballon. Blasen wir ihn auf, so wird seine Wand ebenfalls immer  angespannter. In der Erntezeit kann die Kirsche bei starkem Regen deswegen kaputt gehen. Die Haut kann nicht mehr standhalten. Das Fruchtfleisch quillt dann raus. Gleichzeitig können Pilze und kleine Lebewesen eindringen. Schimmel entsteht.

Experten können erklären, was in der Kirsche genau abläuft. Sie sagen: Wenn die Früchte reif sind, dann ist im Fruchtfleisch besonders viel Zucker. Dort wo Zucker ist, da zieht es das Wasser hin. Wir kennen das von den Erdbeeren. Bestreuen wir sie mit Zucker, dann sammelt sich nach und nach Flüssigkeit in der Schale. Saft tritt aus. Bei den Kirschen ist es so ähnlich. Das Regenwasser will ins Fruchtfleisch hinein. Kleine Wasserteilchen wandern dann. Der Zucker kann aus der Kirsche nicht hinaus. Die Haut der Kirsche ist also nur halbdurchlässig. Wenn immer mehr Wasserteilchen in die Kirsche kommen, dann platzt die Frucht irgendwann auf.

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