Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Blindenschule September 2012

„So seh' ich das – Blind durch die Medienlandschaft"

Projekt der Sächsischen Blindenschule Chemnitz, der Montessori-Mittelschule in Plauen, des Freistaates Sachsen, des Vereins Die Kinderinsel Vogtland e.V. und des SAEK Chemnitz

Kinder fördern - im Projekt Am 5. September hat unser Projekt "So seh’ ich das – Blind durch die Medienlandschaft" wieder begonnen. Schüler der Blinden- und Sehbehindertenschule Chemnitz und der Montessori-Mittelschule in Plauen trafen sich erstmals. Außer dem Kennenlernen stand auch ein gemeinsames Frühstück und die Einteilung in die medienpädagogischen Workshops an. Neben einem Foto- und Doku-Kurs werden die Themen Werbung und Schauspiel sowie Schülerzeitung und Podcast angeboten. Medienpraktisch gearbeitet wird erstmals während einer Projektwoche Mitte Oktober. Am insgesamt zweijährigen Projekt, das vom Freistaat Sachsen gefördert wird, nehmen etwa 20 Sehbehinderte und 14 Plauener Mittelschüler teil. Mit im Boot ist auch der SAEK Chemnitz.
„Ich bin sehr gespannt auf das Projekt. Ich will Menschen kennen lernen, die es wahrscheinlich schwerer im Leben haben als ich“, so der elfjährige Johann Gruber von der Montessorischule über seine persönlichen Erwartungen. Am Mittwoch wurden bereits einige Freundschaften geschlossen.

Projekt-Hintergrund:Kinder fördern - im Projekt Normal sehende und Schüler mit Sehbehinderung sollen im Medienumgang mit mehr Kompetenz ausgestattet werden. Durch gemeinsame Projekte (z um Beispiel Podcast, Filmbeiträge, Schülerzeitung, Theater) wird versucht, Berührungsängste abzubauen. Die Stärkung der Medienkompetenz erfolgt dabei sowohl bei der kritischen Bewertung der Inhalte und der Medien selbst als auch im gegenseitigen Verständnis für die unterschiedliche Nutzung der Medien durch die beiden Gruppen. Das Verständnis für eine barrierefreie Gestaltung, als Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilnahme sehbehinderter Kinder an Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten soll vertieft werden. Das Internet ist für Menschen mit (Seh-)Behinderung von besonderer Bedeutung, denn es ermöglicht ihnen den Zugang zu Angeboten, die sie bisher nicht oder nur eingeschränkt nutzen konnten.

CLMX0272 web mailHmmm, das war lecker! Floss-Catering unterstützte uns - kostenlos! - beim Kennlerntag innerhalb des Projektes "So seh' ich das - Blind durch die Medienlandschaft" mit der Sehbehindertenschule Chemnitz und der Montessori-Schule in Plauen. Die Sandwiches, de Wraps und das Obst haben wirklich gut geschmeckt. Vielen herzlichen Dank!!

 

 

 Text: Sabine Schott, Fotos: Stefanie Härtwig

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Ach, du armes, armes Kind

"Ach, du armes, armes Kind" - Ein Theaterprojekt des Vereins Die Kinderinsel e.V. und des SLM

Plauener Käthe-Kollwitz-Schüler zeigen Mut zur Toleranz – Aufführung im öffentlichen Raum geplant

wir fördern Kinder im Theaterprojekt Am Donnerstag, 22. November, beginnt das neue Projekt des Vereins Die Kinderinsel e.V. in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM). Unter dem Titel „Ach, du armes, armes Kind!", das mit Hauptschülern der Käthe-Kollwitz-Lernförderschule durchgeführt werden wird, geht es in erster Linie um Mut und Toleranz. Natürlich auch darum, den Schülern das Theaterspiel beizubringen und sie nachhaltig dafür zu begeistern.

Allerdings wird nicht (nur) Theater im herkömmlichen Sinn gespielt. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Theater im Öffentlichen Raum. Auch Bertold Brechts „unsichtbares Theater" stand Pate bei der Projektentwicklung.

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genial sozial fördert Kinderinsel Vogtland

Lessing-Gymnasium Plauen hilft Kindern in der Region

„genial sozial – Deine Arbeit gegen Armut".

kinderinsel lessing gymnasium genial sozialDank des Einsatzes von 120 Schülern des Lessing-Gymnasiums freuen wir uns über rund 800 Euro mehr in der Vereinskasse. Heute wurde uns von Schülern und Lehrern ein symbolischer Scheck überreicht. „Das Geld können wir gerade vor Weihnachten wunderbar brauchen. Wir werden davon zum Beispiel unsere medienpädagogischen Projekte anteilig finanzieren", so Mathias Stempell vom Vereinsvorstand.

Die Schüler hatten einen kompletten Tag im Sommer für einen guten Zweck gearbeitet und nahmen insgesamt rund 2700 Euro ein. Die verbleibenden 70 Prozent kommen jungen Menschen in Entwicklungsländern zugute.

Während des bereits achten Projektes „genial sozial – Deine Arbeit gegen Armut" engagierten sich sachsenweit 22.000 junge Menschen von 240 Schulen. Organisiert wird die Jugendsolidaritätsaktion unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stanislaw Tillich durch die Sächsische Jugendstiftung.

Wir sagen herzlichen Dank!

Text und Foto: Sabine Schott

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Fahrradspende

Vogtland Bike Marathon ermöglicht Fahrradspende

Foto Fahrradspende web

Domenica Sorge (18) aus dem Kinder- und Jugendwohnheim der AWO in Plauen freute sich gestern unheimlich über ein nagelneues Rad. Übergeben wurde es von (von links): Frieder Jäckel (Fahrradflüsterer" aus Oelsnitz und Inhaber von Pro Bike), Michael Degenkolb und Derrick Schönfelder (beide vom Vorstand des Vogtland Bike e.V.). Mathias Stempell vom Vorstand der Kinderinsel (rechts) hatte den Kontakt zu den Organisatoren des 10. Vogtland Bike Marathon hergestellt. Die Veranstaltung fand bereits im August statt. - Dankeschön für das vorweihnachtliche Geschenk

Foto + Text:: Sabine Schott

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Hand in Hand für frühkindliche Bildung

Hand in Hand für frühkindliche Bildung

Erste Zukunftskonferenz im Vogtland startet am 16. April

Kinder fördern - frühe Förderung

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und Die Kinderinsel Vogtland e.V. laden am Montag, 16. April, zu einer erstmals im Vogtland stattfindenden Zukunftskonferenz ein.

Von 17 bis 21 Uhr werden sich im Kinder- und Jugendhaus „eSeF“ an der Seminarstraße 4 Verantwortliche aus dem Jugend- und Sozialamt, Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen, von Vereinen, Förderschulen und natürlich auch Eltern zum Thema „Frühkindliche Förderung“ austauschen.

„Durch ihre tägliche Arbeit und ihre Erfahrung wissen die Konferenzteilnehmer, wie wichtig frühe Förderung für die Entwicklung von Kindern ist“, sagt Mathias Stempell vom Verein Die Kinderinsel. Auf der Zukunftskonferenz wolle man herausfinden, was vor Ort notwendig ist, um die Reserven der Kleinsten optimal zu nutzen.

Welche Kooperationen sind sinnvoll? Gibt es bereits Netzwerke und Schwerpunktthemen? Und wie kann man sich gegenseitig bei der Arbeit unterstützen? „Wir wollen uns gemeinsam stark machen, dafür, dass sich um die Bildung der Kinder von Anfang an bestmöglich gekümmert wird“, so Stempell. Er hofft, dass die Konferenz Raum bietet für viel Ideen. Nicht von ungefähr lautet das Motto deshalb: „Alle zusammen – Hand in Hand für frühkindliche Bildung“.

Die Teilnahme an der Zukunftskonferenz ist kostenfrei. Sie ist Teil des Programms „Anschwung für frühe Chancen“. Dabei handelt es sich um einen Service des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Bei Fragen zum Programm können sich Interessierte bei Mathias Stempell via E-Mail: melden. Allgemeine Informationen finden sich unter www.anschwung.de

(Text: Sabine Schott, Foto:fotolia.de)

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