Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Mär
26

Kinderarmut in Sachsen

Immer mehr arme Kinder in Sachsen

In Sachsen lebt derzeit jedes fünfte Kind (20,2%) in einer Hartz IV Bedarfsgemeinschaft.

Statistik: Hartz IV: Anteil der Kinder unter 15 Jahren in Bedarfsgemeinschaften in Deutschland nach Bundesländern im Juni 2013*
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Okt
10

Wie überleben Kakteen in der Wüste

Wie überleben Kakteen in der Wüste?

Bremen (AfK) - Viele Familien haben Kakteen auf der Fensterbank stehen. Sie sind kugelrund oder wachsen lang gestreckt nach oben. Die Pflanzen stammen aus der Wüste. Wie aber kommen sie dort zurecht?

KakteenIn der Wüste ist es trocken und heiß. Trotzdem aber wachsen Kakteen dort. Sie haben sich an das Leben in der Landschaft perfekt angepasst. Damit sie zurechtkommen und nicht austrocknen, haben sie verschiedene Dinge entwickelt.

So sind die Blätter von Kakteen nicht wie bei unseren Bäumen groß gewachsen und saftig grün. Die Kakteen haben stattdessen oftmals Dornen. Die halten Tiere fern. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil für die Pflanzen. Sie sorgen dafür, dass der Kaktus nicht zu viel Wasser über Verdunstung verliert. Von Verdunstung sprechen wir, wenn Wasser bei Wärme in Wasserdampf übergeht. Das Wasser geht also von der Pflanze in die Luft über. Kakteen aber haben nicht viel Wasser zur Verfügung. Daher müssen sie aufpassen, dass es ihnen nicht abhanden kommt. Da die Dornen im Vergleich zu den Blättern von Bäumen sehr klein und dünn sind, halten sie das Wasser stärker in der Pflanze.

Außerdem schützen sich Kakteen noch anders vor dem Austrocknen. Viele sind zum Beispiel mit einer Wachsschicht überzogen. Das schützt sie vor der heißen Sonne. Die Wachsschicht wirft die Sonnenstrahlen zurück. So kommt nicht so viel Wärme in die Pflanze. Außerdem haben Kakteen besondere Wurzeln. Sie gehen nicht tief nach unten. Das würde den Pflanzen nichts nützen. Sie sind flach und breiten sich wie ein Netz aus. So kommen sie an Wasser, falls es wirklich mal in der Wüste regnet. Das Wasser kann in der Wüste nicht tief in den Erdboden eindringen. Vorher verdunstet es schon wieder und ist weg. Somit sind die flachen Wurzeln ideal für die Kakteen.

Kakteen speichern das aufgenommene Wasser. Daher sind die Dornen zusätzlich so wichtig. Denn die Pflanze muss sich vor Tieren schützen. Die würden das Wasser der Kakteen in der Wüste natürlich sehr gern haben.

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Okt
10

Warum jucken Mückenstiche

Warum jucken Mückenstiche?

Bremen (AfK) - Zurzeit müssen sich viele Menschen kratzen. Eine Mücke hat sie erwischt. Wieso aber jucken die Stiche eigentlich so sehr?

Im Sommer kann es immer passieren, dass eine Mücke uns sticht. Schon kurz darauf beginnt unsere Haut zu jucken. Rund um die Einstichstelle schwillt sie Mueckean. Es entsteht eine Quaddel. Für die Stiche verantwortlich sind nur die weiblichen Mücken. Sie wollen unser Blut haben. Das brauchen sie, um Eier bilden und schließlich für Nachwuchs sorgen zu können.

Die Mücken haben einen Saugrüssel. Der ist so gebaut, dass er unsere Haut einritzen kann. Es entsteht ein kleiner Schnitt. In den gibt die Mücke ihre Spucke. Mit den Stoffen darin sorgt sie dafür, dass das Blut nicht gerinnt. Es bleibt beim Saugen flüssig. Die Mücke kann sich bedienen. Wenn sie fertig ist, lässt sie wieder von uns ab. Den eigentlichen Stich, den merken wir meist gar nicht. Kurz danach aber spüren wir, was passiert ist. Denn die Haut juckt jetzt.

In der Spucke der Mücke sind verschiedene Proteine. Der Körper wehrt sich gegen diese fremden Stoffe. Er will sie wieder los werden. Das Jucken und Anschwellen sind so etwas wie eine Abwehrreaktion. Jeder Menschen reagiert dabei unterschiedlich. Bei manchen Leuten ist so ein Stich heftiger als bei anderen. Wer dem Juckreiz nachgibt, der tut sich nichts Gutes, sagen Fachleute. Üblicherweise juckt es dann noch mehr. Und die Stelle schwillt weiter an, wird heiß und rot. Gut ist es, einen Stich einfach zu kühlen. Das hilft.

Wenn die Mücken uns stechen, ist es egal, welche Blutgruppe wir haben, wie alt wir sind oder ob wir Mädchen oder Junge sind. Danach gehen die Insekten nicht. Was sie aber anlockt, sind Parfüm oder andere Duftstoffe. Wer darauf verzichtet, der zieht die Mücken nicht so sehr an. Er hat bessere Chancen, nicht gestochen zu werden.

Ein Mückenweibchen legt übrigens in kurzen Abständen bis zu 200 Eier in stehende Gewässer wie große Pfützen und überschwemmte Wiesen ab. Nach zwei Wochen schlüpfen die kleinen Mücken dann.

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Okt
10

giftigste Tier der Welt

Wie heißt das giftigste Tier der Welt?

Bremen. Wie heißt das giftigste Tier der Welt? Ist es eine Spinne? Oder eine Schlange? Fachleute wissen die Antwort. Sie sagen: Die Seewespe ist am gefährlichsten.

SeewespeForscher nennen das Tier "Chironex fleckeri". Das ist Lateinisch und bedeutet "mordende Hand". Die Seewespe wird so genannt, weil sie Menschen in wenigen Minuten das Leben nehmen kann. Vor dieser Qualle müssen wir uns in Acht nehmen. Wegen der Seewespe sind schon viele Menschen gestorben. In Australien gehen Menschen mitunter nur in einem Schwimmanzug baden, damit sie geschützt sind. Von Oktober bis Mai dürfen die Menschen auch nur in gesicherten Bereichen baden. Die Seewespe kommt vor der Nordküste und Ostküste Australiens sowie im westlichen Pazifik vor.

Eigentlich können Ärzte Menschen helfen, wenn sie die Qualle berührt haben. Es gibt ein Gegengift. Allerdings reicht die Zeit oft nicht, um es zu verabreichen. Schon nach kurzer Zeit sind die Menschen tot. Wer die Seewespe berührt, der bekommt Wunden. Es ist so ähnlich, als würde man ausgepeitscht werden. Die Seewespen sind im Wasser schlecht zu erkennen. Da sie blassblau sind, können Menschen sie nicht gut wahrnehmen.

Und wie gibt die Qualle das Gift ab? Das Tier hat sogenannte Tentakel, die mehrere Meter lang werden können. An diesen Fäden sind Nesselkapseln. Werden sie gereizt, geben sie das Gift ab. Kleine Giftpfeile schnellen durchs Wasser. Treffen sie einen Menschen oder ein anderes Tier, so verhaken sie sich. Sie bleiben in der Haut stecken. Es ist nicht klar, warum Seewespen so ein starkes Gift abgeben. Denn sie selbst fressen kleine Fische und Krebse. Die könnten sie auch mit weniger Gift jagen. Das Gift einer einzige Seewespe reicht aus, um bis zu 250 Menschen auf einmal zu töten, sagen Experten.

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Okt
10

Viele Wespen in Deutschland

Viele Wespen in Deutschland - Was wir gegen die Plagegeister tun können

Bremen. Kuchen, Limonade oder Eis: Sobald diese Sachen im Garten auf dem Tisch stehen, sind die Wespen da. In diesem Sommer gibt es besonders viele von ihnen. Fachleute haben Tipps, wie wir uns verhalten sollen.

Die Fachleute wissen, dass es in Deutschland mehrere Wespenarten gibt. Die meisten tauchen nicht an unserem Tisch auf, wenn wir in einWespeMarmeladebrötchen oder ein Stück Torte beißen. Denn die Tiere sind menschenscheu. Zwei Arten aber können uns lästig werden. Es sind die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe.

Diese Wespen leben in großen Völkern zusammen. Das können 1.000 bis 10.000 Tiere sein. Sie legen ihre Nester im Boden oder in großen Hohlräumen an. Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe mögen unsere Lebensmittel. Daher sind sie da, wenn wir im Garten sitzen und etwas essen. Die Experten raten, Getränke und Essen im Sommer abzudecken. Die Wespen suchen Futter für sich und ihre Brut.

Die Fachleute sagen, dass wir nicht hektisch oder panisch reagieren sollen, wenn eine Wespe auftaucht. Wir sollen ganz ruhig bleiben, um die Tiere nicht wild zu machen. Daher ist es auch nicht ratsam, nach ihnen zu schlagen. Außerdem sollen wir Wespen nicht anpusten. Denn in unserer Atemluft ist ein Gas. Kohlendioxid wird es genannt. Wenn Wespen das aufnehmen, dann ist das ein Warnsignal für sie. Sie fühlen sich bedroht und werden angriffslustig. Die Experten sagen, dass wir auch mit unserer Kleidung oder Parfüm etwas bewirken können. Auf geblümte Klamotten oder süßliches Parfüm verzichten wir besser in der Nähe von Wespen. Die Experten sagen, wenn wir diese Tipps beachten, dann passiert üblicherweise auch nichts. Und Wespen sind nicht nur einfach Plagegeister. Sie tun auch viel Gutes. Dank der Wespen gibt es nämlich zum Beispiel weniger Mücken, da Wespen andere Insekten fangen. Außerdem bestäuben sie die Pflanzen und sorgen dafür, dass sie sich vermehren können.

Wespen begegnen uns nur vom Frühjahr bis zum Herbst. In der Zeit von August bis Oktober verschwinden die Tiere wieder. Denn sie sterben. Nur die Jungköniginnen überleben. Sie suchen sich einen Unterschlupf für den Winter. Im nächsten Frühjahr gründen sie ein neues Volk.

Und was tun wir, falls wir doch mal gestochen werden? Die Fachleute sagen, wir sollten den Stich kühlen, damit es nicht zu Schwellungen kommt. Außerdem soll es auch helfen, eine Zwiebelscheibe, Gurkenscheibe oder Spitzwegerichblätter auf die Einstichstelle zu packen. Wer allergisch auf solche Stiche reagiert, muss schnell zum Arzt. Er braucht dann Hilfe.

Quelle: Agentur für Kindermedien Foto: Bigstock

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