Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Jun
09

Kosten für Kinder- und Jugendhilfe steigen permanent

Kosten für Kinder- und Jugendhilfe steigen permanent

Trotz stetig sinkender Geburtenrate steigen die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe seit Jahren permanent an. Aktuell bekommt jedes 17. Kind unter 21 Jahren Hilfe von einem Sozialarbeiter. Aus der einstigen Führsorge ist eine Dauerbaustelle mit Reparaturbetrieb für die schwächsten Glieder in der Gesellschaft geworden, die Kinder. Die Ursachen liegen dabei fast immer in der Welt der Erwachsenen. Auseinandergebrochenen Familien, geringes Einkommen, Arbeitslosigkeit, Drogen u.v.m.

Die Kostenexplosion sorgt für zusätzliche Anspannung im kommunalen Haushalt und die knappen Kassen zwingen die Kommunen auch hier zu sparen. Das führt für immer mehr der betreuten Familien zu einer geringer werdenden ambulanten Hilfe. Wurden früher noch langfristige (ein bis zwei Jahre) Hilfen mit 8 bis 10 Wochenstunden gewährt, so sind es heute in einigen Regionen nur noch 2 bis 3 Stunden pro Woche.

Statistik: Ausgaben* für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland von 2001 bis 2012 (in Millionen Euro)
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Mai
15

Armutsgefährdungsquote in Sachsen 2012

Armut in Sachsen

Etwa jeder fünfte in Sachsen lebende Einwohner liegt unterhalb der Armutsgefährdungsquote. Diese dient als Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut. Sie ist definiert als Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 % des Bundesmedians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten. Das Äquivalenzeinkommen ist ein auf der Basis des Haushaltsnettoeinkommens berechnetes bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen je Haushaltsmitglied.

Statistik: Armutsgefährdungsquote in Deutschland nach Bundesländern im Jahr 2012
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Mai
11

schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Vogtland steht vor dem Aus

Ist die schulbezogenen Jugendsozialarbeit am Ende?

Die erst seit kurzem ins Leben gerufene schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Vogtland wird zumindest eine Zwangspause einlegen müssen. Die Finanzierung durch den ESF endet in den kommenden Wochen und eine Anschlussfinanzierung wird es voraussichtlich erst im kommenden Jahr geben. Obwohl dreiviertel der vom Jugendamt befragten Schulen den Unterstützungsbedarf gemeldet haben, wird das Angebot vorerst nicht fortgeführt werden können.

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Mär
26

Kinderarmut in Sachsen

Immer mehr arme Kinder in Sachsen

In Sachsen lebt derzeit jedes fünfte Kind (20,2%) in einer Hartz IV Bedarfsgemeinschaft.

Statistik: Hartz IV: Anteil der Kinder unter 15 Jahren in Bedarfsgemeinschaften in Deutschland nach Bundesländern im Juni 2013*
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Okt
10

Wie überleben Kakteen in der Wüste

Wie überleben Kakteen in der Wüste?

Bremen (AfK) - Viele Familien haben Kakteen auf der Fensterbank stehen. Sie sind kugelrund oder wachsen lang gestreckt nach oben. Die Pflanzen stammen aus der Wüste. Wie aber kommen sie dort zurecht?

KakteenIn der Wüste ist es trocken und heiß. Trotzdem aber wachsen Kakteen dort. Sie haben sich an das Leben in der Landschaft perfekt angepasst. Damit sie zurechtkommen und nicht austrocknen, haben sie verschiedene Dinge entwickelt.

So sind die Blätter von Kakteen nicht wie bei unseren Bäumen groß gewachsen und saftig grün. Die Kakteen haben stattdessen oftmals Dornen. Die halten Tiere fern. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil für die Pflanzen. Sie sorgen dafür, dass der Kaktus nicht zu viel Wasser über Verdunstung verliert. Von Verdunstung sprechen wir, wenn Wasser bei Wärme in Wasserdampf übergeht. Das Wasser geht also von der Pflanze in die Luft über. Kakteen aber haben nicht viel Wasser zur Verfügung. Daher müssen sie aufpassen, dass es ihnen nicht abhanden kommt. Da die Dornen im Vergleich zu den Blättern von Bäumen sehr klein und dünn sind, halten sie das Wasser stärker in der Pflanze.

Außerdem schützen sich Kakteen noch anders vor dem Austrocknen. Viele sind zum Beispiel mit einer Wachsschicht überzogen. Das schützt sie vor der heißen Sonne. Die Wachsschicht wirft die Sonnenstrahlen zurück. So kommt nicht so viel Wärme in die Pflanze. Außerdem haben Kakteen besondere Wurzeln. Sie gehen nicht tief nach unten. Das würde den Pflanzen nichts nützen. Sie sind flach und breiten sich wie ein Netz aus. So kommen sie an Wasser, falls es wirklich mal in der Wüste regnet. Das Wasser kann in der Wüste nicht tief in den Erdboden eindringen. Vorher verdunstet es schon wieder und ist weg. Somit sind die flachen Wurzeln ideal für die Kakteen.

Kakteen speichern das aufgenommene Wasser. Daher sind die Dornen zusätzlich so wichtig. Denn die Pflanze muss sich vor Tieren schützen. Die würden das Wasser der Kakteen in der Wüste natürlich sehr gern haben.

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