Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

.

Armutsgefährdungsquote in Sachsen 2012

Armut in Sachsen

Etwa jeder fünfte in Sachsen lebende Einwohner liegt unterhalb der Armutsgefährdungsquote. Diese dient als Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut. Sie ist definiert als Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 % des Bundesmedians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten. Das Äquivalenzeinkommen ist ein auf der Basis des Haushaltsnettoeinkommens berechnetes bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen je Haushaltsmitglied.

Statistik: Armutsgefährdungsquote in Deutschland nach Bundesländern im Jahr 2012
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Weiterlesen
  1791 Aufrufe
0 Kommentare
1791 Aufrufe

schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Vogtland steht vor dem Aus

Ist die schulbezogenen Jugendsozialarbeit am Ende?

Die erst seit kurzem ins Leben gerufene schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Vogtland wird zumindest eine Zwangspause einlegen müssen. Die Finanzierung durch den ESF endet in den kommenden Wochen und eine Anschlussfinanzierung wird es voraussichtlich erst im kommenden Jahr geben. Obwohl dreiviertel der vom Jugendamt befragten Schulen den Unterstützungsbedarf gemeldet haben, wird das Angebot vorerst nicht fortgeführt werden können.

Weiterlesen
  1594 Aufrufe
0 Kommentare
1594 Aufrufe

Kinderarmut in Sachsen

Immer mehr arme Kinder in Sachsen

In Sachsen lebt derzeit jedes fünfte Kind (20,2%) in einer Hartz IV Bedarfsgemeinschaft.

Statistik: Hartz IV: Anteil der Kinder unter 15 Jahren in Bedarfsgemeinschaften in Deutschland nach Bundesländern im Juni 2013*
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Weiterlesen
  3507 Aufrufe
0 Kommentare
3507 Aufrufe

Wie überleben Kakteen in der Wüste

Wie überleben Kakteen in der Wüste?

Bremen (AfK) - Viele Familien haben Kakteen auf der Fensterbank stehen. Sie sind kugelrund oder wachsen lang gestreckt nach oben. Die Pflanzen stammen aus der Wüste. Wie aber kommen sie dort zurecht?

KakteenIn der Wüste ist es trocken und heiß. Trotzdem aber wachsen Kakteen dort. Sie haben sich an das Leben in der Landschaft perfekt angepasst. Damit sie zurechtkommen und nicht austrocknen, haben sie verschiedene Dinge entwickelt.

So sind die Blätter von Kakteen nicht wie bei unseren Bäumen groß gewachsen und saftig grün. Die Kakteen haben stattdessen oftmals Dornen. Die halten Tiere fern. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil für die Pflanzen. Sie sorgen dafür, dass der Kaktus nicht zu viel Wasser über Verdunstung verliert. Von Verdunstung sprechen wir, wenn Wasser bei Wärme in Wasserdampf übergeht. Das Wasser geht also von der Pflanze in die Luft über. Kakteen aber haben nicht viel Wasser zur Verfügung. Daher müssen sie aufpassen, dass es ihnen nicht abhanden kommt. Da die Dornen im Vergleich zu den Blättern von Bäumen sehr klein und dünn sind, halten sie das Wasser stärker in der Pflanze.

Außerdem schützen sich Kakteen noch anders vor dem Austrocknen. Viele sind zum Beispiel mit einer Wachsschicht überzogen. Das schützt sie vor der heißen Sonne. Die Wachsschicht wirft die Sonnenstrahlen zurück. So kommt nicht so viel Wärme in die Pflanze. Außerdem haben Kakteen besondere Wurzeln. Sie gehen nicht tief nach unten. Das würde den Pflanzen nichts nützen. Sie sind flach und breiten sich wie ein Netz aus. So kommen sie an Wasser, falls es wirklich mal in der Wüste regnet. Das Wasser kann in der Wüste nicht tief in den Erdboden eindringen. Vorher verdunstet es schon wieder und ist weg. Somit sind die flachen Wurzeln ideal für die Kakteen.

Kakteen speichern das aufgenommene Wasser. Daher sind die Dornen zusätzlich so wichtig. Denn die Pflanze muss sich vor Tieren schützen. Die würden das Wasser der Kakteen in der Wüste natürlich sehr gern haben.

Weiterlesen
  750 Aufrufe
0 Kommentare
750 Aufrufe

Warum jucken Mückenstiche

Warum jucken Mückenstiche?

Bremen (AfK) - Zurzeit müssen sich viele Menschen kratzen. Eine Mücke hat sie erwischt. Wieso aber jucken die Stiche eigentlich so sehr?

Im Sommer kann es immer passieren, dass eine Mücke uns sticht. Schon kurz darauf beginnt unsere Haut zu jucken. Rund um die Einstichstelle schwillt sie Mueckean. Es entsteht eine Quaddel. Für die Stiche verantwortlich sind nur die weiblichen Mücken. Sie wollen unser Blut haben. Das brauchen sie, um Eier bilden und schließlich für Nachwuchs sorgen zu können.

Die Mücken haben einen Saugrüssel. Der ist so gebaut, dass er unsere Haut einritzen kann. Es entsteht ein kleiner Schnitt. In den gibt die Mücke ihre Spucke. Mit den Stoffen darin sorgt sie dafür, dass das Blut nicht gerinnt. Es bleibt beim Saugen flüssig. Die Mücke kann sich bedienen. Wenn sie fertig ist, lässt sie wieder von uns ab. Den eigentlichen Stich, den merken wir meist gar nicht. Kurz danach aber spüren wir, was passiert ist. Denn die Haut juckt jetzt.

In der Spucke der Mücke sind verschiedene Proteine. Der Körper wehrt sich gegen diese fremden Stoffe. Er will sie wieder los werden. Das Jucken und Anschwellen sind so etwas wie eine Abwehrreaktion. Jeder Menschen reagiert dabei unterschiedlich. Bei manchen Leuten ist so ein Stich heftiger als bei anderen. Wer dem Juckreiz nachgibt, der tut sich nichts Gutes, sagen Fachleute. Üblicherweise juckt es dann noch mehr. Und die Stelle schwillt weiter an, wird heiß und rot. Gut ist es, einen Stich einfach zu kühlen. Das hilft.

Wenn die Mücken uns stechen, ist es egal, welche Blutgruppe wir haben, wie alt wir sind oder ob wir Mädchen oder Junge sind. Danach gehen die Insekten nicht. Was sie aber anlockt, sind Parfüm oder andere Duftstoffe. Wer darauf verzichtet, der zieht die Mücken nicht so sehr an. Er hat bessere Chancen, nicht gestochen zu werden.

Ein Mückenweibchen legt übrigens in kurzen Abständen bis zu 200 Eier in stehende Gewässer wie große Pfützen und überschwemmte Wiesen ab. Nach zwei Wochen schlüpfen die kleinen Mücken dann.

Weiterlesen
  685 Aufrufe
0 Kommentare
685 Aufrufe

Spendenkonto     IBAN: DE02 8705 8000 3000 0139 37     BIC: WELADED1PLX     Sparkasse Vogtland