Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Warum leuchten Glühwürmchen?

Warum leuchten Glühwürmchen?

Bremen (AfK) - Im Sommer können wir sie abends manchmal sehen: Glühwürmchen. Wieso aber leuchten die kleinen Insekten?

Warum leuchten GluehwuermchenChemiker können die Frage beantworten. Sie sagen: Glühwürmchen sind meistens nachts unterwegs, wenn es dunkel ist. Damit ein Weibchen und ein Männchen sich dann finden, senden sie das Licht aus. Die Weibchen krabbeln dabei üblicherweise Pflanzen oder Bäume hinauf, während die Männchen durch die Luft schwirren. Da die Weibchen leuchten, können sie sie sehen. Auch die Männchen geben Licht ab.

Der Name Glühwürmchen ist irreführend, sagen die Experten. Denn eigentlich glühen die Glühwürmchen nicht - so wie beispielsweise Kohle oder der Draht in der Glühlampe. Glühen heißt, dass etwas heiß wird und dabei leuchtet. Glühwürmchen hingegen erzeugen "kaltes Licht", das bedeutet, dass kaum Wärme entsteht. Das ist für sie sinnvoll, denn es geht nicht so viel Energie in Form von Wärme verloren. Die Menschen haben sich das abgeschaut. So werden heute Lampen verwendet, die derart arbeiten und damit energiesparend sind.

Doch wie entsteht nun das Licht? Wie schafft es das Glühwürmchen zu leuchten? Chemiker sagen: Die Glühwürmchen enthalten Stoffe, die das Leuchten möglich machen. Es sind Sauerstoff, ATP und Luciferin. Das ATP stößt das Ganze an. Es sorgt dafür, dass Sauerstoff und Luciferin miteinander reagieren. Nötig ist dafür auch noch Luciferase. Die freigesetzte Energie wird fast nur in Form von Licht abgegeben. Wärme entsteht kaum.

Die Experten sagen: Der Name Glühwürmchen ist noch aus einem anderen Grund nicht ganz korrekt. Denn die Glühwürmchen sind keine Würmer. Es sind Käfer. Wenn sie leuchten, dann strahlt nicht ihr ganzer Körper Licht ab. Die Lichtquelle sitzt am Hinterteil.

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Warum kommen im Herbst Spinnen in unser Haus?

Warum kommen im Herbst Spinnen in unser Haus?

Warum kommen im Herbst Spinnen in unser HausBremen/Berlin (AfK) - Brr! Im Herbst wird es nicht nur kühler, sondern so manchen gruselt es auch. Immer öfter entdecken wir achtbeinige Mitbewohner. Doch warum kommen die Spinnen jetzt in unser Haus? Experten wissen die Antwort.

Wenn es draußen nass und kalt wird, verkrümeln sich die Menschen gerne ins Warme. Drinnen ist es gemütlich und kuschelig. Das finden scheinbar auch viele Spinnen. Sie nisten sich in Zimmerecken und Hauswinkeln ein und spinnen ihre Netze. Die Tiere hoffen dort auf fette Beute, sagen die Experten. So können sie ganz prima überwintern.

Der lateinische Name der Spinnentiere lautet "Arachnida". Es gibt mehr als 100.000 Arten von ihnen. Alleine in Deutschland sind rund 1.000 beheimatet. Gemeinsam ist allen Spinnen, dass sie acht Beine haben und dass sie Räuber sind. Sie ernähren sich also von Insekten und anderen Kleintieren. Das macht sie eigentlich zu nützlichen Mitbewohnern. Sie befreien uns von blutsaugenden Stechmücken und lästigen Stubenfliegen.

Zwei Arten von Spinnen sind besonders häufig in Häusern zu finden: Die Hauswinkelspinne, die recht groß und dicht behaart ist, und die Zitterspinne. Die hat lange dürre Beine und ist eher zierlich gebaut. Trotzdem denken viele Menschen bei ihrem Anblick: "Pfui Spinne!" Die Experten raten, was dann zu tun ist. Wir sollen nicht mit Pantoffel, Fliegenklatsche oder Staubsauger auf die Achtbeiner losgehen. Besser ist es, die ungewollten Mitbewohner einzufangen, zum Beispiel mit einem Glas. Dann können wir sie nach draußen verfrachten.

Für einige Spinnen ist das sogar die Rettung. Ihnen geht es in der freien Natur viel besser. Denn nicht alle Spinnen kommen freiwillig ins Haus. Manche verlaufen sich einfach. Wenn die Menschen dann jedoch die Heizung bei sich zu Hause hochdrehen, wird es für diese Tiere ungemütlich. Es ist dann zu warm, und die Luft ist ihnen zu trocken. Das tut ihnen nicht gut.

Draußen hingegen können sie ihre Netze spannen, wo sie wollen. Und wir können das Schauspiel beobachten. Im Herbst fallen die Netze besonders ins Auge. Nach einer kühlen Nacht, sammeln sich Tautropfen auf den Spinnenfäden. Die glitzern dann in der Sonne und machen die Netze gut sichtbar.

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Können Tiere lachen?

Können Tiere lachen? - Experten haben es untersucht

Koennen Tiere lachen Wenn wir etwas lustig finden, müssen wir lachen. Manchmal kriegen wir uns gar nicht wieder ein. Doch wie ist das eigentlich? Gibt es so etwas bei Tieren auch? Können auch sie kichern und grinsen?

Fachleute sagen: Ja, bei unseren nächsten Verwandten - den Menschenaffen - gibt es so etwas wie Lachen. Klingen die Laute anderer Tiere wie Lachen, dann hat das damit aber nichts zu tun. Das Wiehern der Zebras, das Gackern der Hühner oder das Kreischen der Hyänen ist für etwas anderes gut.

Die Fachleute wissen, was das Lachen ausmacht. Sie sagen, es gehört grundlegend zum Menschen. Von den Eskimos bis zu den australischen Ureinwohnern - Lachen ist in der Verständigung aller Menschen wichtig. Dabei ist es egal, wo sie leben oder herstammen. Das Lachen sieht auch immer gleich aus: Die Mundwinkel werden nach oben gezogen, die Zähne gezeigt, die Augen ein wenig geschlossen. Parallel dazu stößt der Mensch abgehackte Laute aus. So drückt er Freude aus und ist in der Lage, mithilfe eines einfachen Lachens Streit zu entschärfen.

Bereits Babys im Alter von vier Monaten können lachen, so die Experten. Selbst Kinder, die nichts sehen oder hören können, lachen. Deshalb gehen Forscher davon aus, dass das Lachen angeboren ist. Das bedeutet, dass es einfach da ist. Jeder kann es, ohne es lernen zu müssen.

Forscher haben sich mit dem Lachen genau beschäftigt. Sie wollten mehr darüber wissen. Dabei haben sie festgestellt, dass vermutlich auch der gemeinsame Vorfahre der Tiere und des Menschen lachen konnte. Er lebte vermutlich vor 10 bis 16 Millionen Jahren. Alle Menschenaffen zeigen das Lachen nämlich. Werden sie durchgekitzelt, dann antworten sie mit einem fröhlichem Gekicher.

Die Forscher haben herausgefunden: Je näher der Mensch mit einer Affenart verwandt ist, desto ähnlicher klingt das Lachen. Schimpansen und Bonobos ähneln uns mit ihrem Lachen stark. Bei den Orang-Utans und Gorillas ist das weniger der Fall. Streng genommen ist das Lachen also etwas, was nur Menschen und seine nächsten Verwandten zeigen. Versteht man darunter jedoch ein Zeichen der Freude, dann ist so etwas Ähnliches auch bei anderen Lebewesen zu beobachten: Das Schwanzwedeln eines Hundes ist möglicherweise auch eine Art Lachen. 

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Wie funktioniert Seife

Wie funktioniert Seife?

Bremen (AfK) - Nach dem Essen heißt es oft: Händewaschen. Wenn wir Pommes oder Hähnchen mit den Fingern gefuttert haben, dann müssen wir ins Badezimmer. Wie aber macht die Seife unsere Hände eigentlich sauber?

Wie funktioniert SeifeExperten wissen darauf die Antwort. Sie sagen: Versuchen wir unsere fettigen Finger nur mit Wasser - also ohne Seife - zu waschen, dann bringt das nicht viel. Das Wasser perlt einfach ab, und die Finger sind noch immer schmierig. Dass das so ist, liegt am Wasser selbst. Es hat eine besondere Eigenschaft: die Oberflächenspannung. Die Experten sagen, dass ein Wassertropfen wie eine Kugel abgerundet ist. Alle Wasserteilchen versuchen, dicht zusammenzubleiben. Die äußeren Teilchen werden nach innen gezogen. So entsteht an den Rändern eine Spannung, die dafür sorgt, dass ein runder Tropfen entsteht.

Haben wir Hähnchen mit den Fingern gegessen, dann treffen Fettteilchen und Wasserteilchen beim Waschen aufeinander. Allerdings vermischen sie sich nicht. Beide Teilchen bleiben für sich. Das liegt an der Tropfenform des Wassers. Ohne Hilfe kriegen wir unsere Hände also nicht sauber. Daher gibt es die Seife.

Kommt ein Wassertropfen mit Seife in Berührung, dann verliert er seine Oberflächenspannung. Der Tropfen löst sich auf, und er zerfließt. Das hat zur Folge, dass Wasser und Fett miteinander in Kontakt kommen. Eine super Sache, denn so können wir beides zusammen wegspülen. Die Finger werden sauber.

Die Seifenteilchen helfen uns also. Experten nennen sie Tenside. Sie haben zwei Enden. Ein Ende weist das Wasser ab. Es fühlt sich zum Fett hingezogen. Das andere Ende mag Wasser und verbindet sich mit ihm. So sorgt die Seife dafür, dass sich Fett und Wasser vermischen können und unsere Finger sauber werden.

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Warum stinkt unser Pipi nach dem Spargel-Essen

Warum stinkt unser Pipi nach dem Spargel-Essen?

Bremen. Viele Menschen freuen sich: Es gibt wieder frischen Spargel. Mit Schinken und Butter schmeckt der lecker. Doch wieso riecht eigentlich unser Pipi so ungewöhnlich, nachdem wir Spargel gegessen haben? Forscher wissen die Antwort darauf.Warum stinkt unser Pipi nach dem Spargel

Die Forscher haben den unangenehmen Geruch auch bemerkt und sich an die Arbeit gemacht. Sie wollten wissen, wieso unser Pipi nach dem Spargel-Essen stinkt. Die Experten sagen: Es liegt an sogenannten organischen Schwefelverbindungen.
Der Stoff Schwefel kommt in der Natur oft vor. Das Stinktier vertreibt so zum Beispiel seine Feinde. Und auch bei faulen Eiern sorgt der Stoff für den unangenehmen Geruch. Schwefel kann aber auch gute Düfte hervorbringen. An dem Geruch von geröstetem Kaffee oder schwarzen Johannisbeeren ist er auch beteiligt.
Doch wie ist das nun mit dem Spargel? Warum stinkt unser Pipi, wenn wir das Gemüse gegessen haben? Die Experten sagen, im Spargel ist die Asparagussäure. Vermutlich schützen die Pflanzen sich damit vor Pilzen und Bakterien. Die Asparagussäure an sich sorgt aber nicht für den unangenehmen Pipi-Duft. Erst wenn der Spargel durch den Körper läuft, entwickelt sich alles. Ein Enzym setzt schwefelhaltige Verbindungen frei, die wir später riechen können. Enzyme sind Eiweiße, die im Körper Stoffe umwandeln. Die schwefelhaltigen Verbindungen sind es also, die für den Geruch auf Klo sorgen.
Die Fachleute sagen übrigens: Nicht bei jedem riecht das Pipi, nachdem er Spargel gegessen hat. Manche Menschen haben nämlich das besagte Enzym nicht. Daher marschiert der Spargel einfach so durch den Körper. Nichts passiert, und das Pipi stinkt später nicht. Folglich gibt es mindestens zwei Gruppen bei den Spargel-Essern. Jene Menschen, die sich über den Pipi-Duft wundern, und jene, die das gar nicht kennen.

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