Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Sep
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Wie entsteht eine Wettervorhersage?

Wie entsteht eine Wettervorhersage?

Offenbach (AfK) - Schirm oder Bikini? Wetterexperten wissen, was auf uns zukommt. Sie machen Tag für Tag Vorhersagen. Wie aber funktioniert das? Woher wissen sie, ob wir Regen oder Sonne kriegen?

Wie entsteht eine WettervorhersageIn Deutschland gibt es den Deutschen Wetterdienst. Die Fachleute dort werden Meteorologen genannt. Ihr Auftrag ist es, das Wetter vorherzusagen. Das ist nicht nur für uns wichtig. Auch Landwirte oder Seeleute wollen wissen, wie das Wetter wird. Es ist für ihre Arbeit von Bedeutung. Seeleute zum Beispiel fürchten Stürme. Bauern können keinen Regen gebrauchen, wenn sie ernten wollen.

Damit die Wetterexperten vorhersagen können, wie das Wetter wird, müssen sie sehr viel messen und rechnen. In Deutschland gibt es rund 2.000 Wetterstationen und Messstellen. Dort wird notiert, wie warm es ist. Die Fachleute schreiben auch auf, wie viel Regen an der Stelle runterkommt oder wie häufig die Sonne scheint. Mit ihren 2.000 Stationen haben die Fachleute ein dichtes Netz gespannt, um an Informationen zu kommen. Zudem lassen sie jedes Jahr Tausende Wetterballons aufsteigen. Sie nutzen auch Daten von Satelliten. Satelliten sind Geräte im Weltall, die unterschiedliche Aufgaben haben. Sie liefern nicht nur Daten übers Wetter. Sie können uns Menschen auch Fernsehen oder Internet bringen.

Die Wetterexperten haben daneben auch mobile Messstationen. Diese fliegen zum Beispiel in Flugzeugen mit, oder sie sind auf Schiffen installiert. Auch manche Bojen im Meer haben Fühler zum Messen. So kriegen die Fachleute von vielen Punkten der Erde Informationen. Daneben tauscht sich der Deutsche Wetterdienst mit Wetterforschern aus anderen Ländern aus. So liegen Informationen über das Wetter rund um den Erdball vor.

Doch wie geht es dann weiter? Die Wetterexperten haben supergute Computer mit speziellen Programmen. Mit diesen können sie die ganzen Daten auswerten und Modelle erstellen. Sie berechnen, wie das Wetter in einem bestimmten Gebiet oder an bestimmten Orten wohl werden wird. Die Fachleute sagen, dass sie mehrere Tage sehr genau vorhersagen können. Eine Vorhersage über die nächsten sechs Tage ist heute so genau wie vor 40 Jahren eine Vorhersage über 24 Stunden. Die Technik und Methoden der Wetterforscher werden immer besser. Mehr als eine Woche nach vorn zu schauen, klappt aber nicht so gut. Dann wird die Wettervorhersage ungenau.

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Sep
14

Wie bleibt das Wasser im Schwimmbad sauber?

Wie bleibt das Wasser im Schwimmbad sauber?

Berlin. Einmal quer durchs Becken tauchen oder vom Sprungbrett hüpfen: Kinder gehen gern ins Schwimmbad. Wie aber bleibt dort eigentlich das Wasser sauber?

Wie bleibt das Wasser im Schwimmbad sauberWenn viele Menschen gleichzeitig in ein Becken springen, muss besonders auf Hygiene geachtet werden. Geschieht dies nicht, dann haben Bakterien und Viren leichtes Spiel. Sie können Menschen krank machen. Daher wird das Wasser im Schwimmbad den ganzen Tag über gereinigt und immer wieder ausgetauscht. Im Schwimmbad finden sich dafür unten am Beckenboden sogenannte Einspritzdüsen. Sie pumpen frisches gechlortes Wasser ins Becken. Das Chlor ist ein Desinfektionsmittel. Es tötet Krankheitserreger ab. Altes Wasser schwappt oben über den Beckenrand in die sogenannten Überlaufbecken. Von dort aus läuft das Wasser durch Rohre in eine Filteranlage. Dort wird das Wasser gereinigt. Ist es sauber, kann es wieder ins Becken gepumpt werden.

Der typische Geruch im Schwimmbad kommt vom sogenannten Trichloramin. Dies entsteht, wenn das Chlor und Hautreste, Schuppen, Schweiß, Pipi und Kosmetika der Badegäste miteinander reagieren. Das Trichloramin steigt dann als Gas an der Wasseroberfläche hoch. Das können wir riechen. In den Hautresten, im Schweiß oder im Pipi steckt Harnstoff. Dieser ist es, der mit dem Chlor reagiert.

Harnstoff ist ein wichtiger Bestandteil der Haut. Er hält sie feucht. Im Wasser wird der Harnstoff vollständig aus der Haut herausgewaschen. Da es nicht gut ist, wenn zu viel Trichloramin entsteht, empfehlen Experten, dass wir uns vor dem Sprung ins Becken unbedingt abduschen sollen. Und wenn wir mal müssen, sollen wir aufs Klo gehen. Ins Becken sollen wir nicht machen. Das ist nicht nur für andere eklig, es sorgt auch dafür, dass mehr Trichloramin entsteht. Manche Menschen kann dies reizen. Sie können dann nicht mehr so gut atmen.

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Sep
13

Impressionen vom Kinderfest 2016

Impressionen vom Kinderfest 2016

Video vom Kinder und Familienfest 2016

Das Video vom großen Kinder- und Familienfest 2016 mit der Freizeitanlage Syratal und der JUMI KINDERHILFE ist fertig geworden. Es zeigt Impressionen vom Fest und Ausschnitte aus den tollen Vorführungen.

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Sep
09

Warum sprudelt Mineralwasser?

Warum sprudelt Mineralwasser?

Bremen (AfK). Wenn wir eine Flasche Mineralwasser aufschrauben, dann zischt und sprudelt es. Wie aber kommen die kleinen Bläschen eigentlich in die Flasche hinein?

Warum sprudelt MineralwasserExperten können das erklären. Sie sagen, im Mineralwasser ist Kohlensäure. Etwa sechs Gramm davon stecken in einer Flasche. Wer verstehen will, wie die Bläschen in das Getränk kommen, muss wissen, dass sich hier zwei chemische Elemente vereinen. Es sind das Gas Kohlendioxid und Wasser. Das Gas soll sich mit den Wasserteilchen zu Kohlensäure verbinden. Damit das klappt, ist Druck nötig. Das Kohlendioxid wird daher in das Wasser hineingepresst. Experten nennen diesen Vorgang Karbonisierung.

Den Druck merken wir beim Öffnen. Es zischt und sprudelt. Das Kohlendioxid entweicht dann wieder. Allerdings geht nicht alles auf einmal verloren, sodass das Wasser noch eine ganze Zeit sprudelt und spritzig ist. Wir sehen das an den Perlen im Glas. Für uns ist das gut. Denn würde sofort die gesamte Kohlensäure entweichen, dann wäre das Wasser abgestanden und nicht mehr so lecker.

Die Erfinder von Mineralwasser mit Kohlensäure wollten damals allerdings kein besonders spritziges Getränk entwickeln. Ihnen war es wichtig, das Mineralwasser haltbar zu machen. Denn wenn Kohlensäure im Wasser ist, dann können Bakterien nicht so leicht wachsen. Bakterien sind winzige Lebewesen. Viele sind sehr wichtig für uns, einige aber können uns auch krank machen.

Mit der Kohlensäure bleibt das Mineralwasser also frisch. Auch in anderen Getränken steckt es. In Limo oder Cola zum Beispiel. Wasser schmeckt im Gegensatz zu vielen anderen Getränken auch ohne Kohlensäure. Viele kaufen sich daher stilles Wasser, weil sie es besser vertragen.

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Aug
30

Warum hat der Mond manchmal farbige Ringe?

Warum hat der Mond manchmal farbige Ringe?

Berlin (AfK). Viele Menschen schauen abends gern den Mond an. Ist Vollmond, dann sehen sie oftmals nicht nur die leuchtende Scheibe am Nachthimmel. Um den Mond herum scheint eine helle Fläche zu sein. Manchmal schimmert die sogar am Rand farbig. Doch was hat es damit auf sich?

Warum hat der Mond farbige RingeForscher hat die Frage schon vor vielen Jahren interessiert. Der Physiker Joseph von Fraunhofer versuchte, Anfang des 19. Jahrhunderts bereits eine Antwort zu finden. Er vermutete, dass die helle Fläche und die farbigen Ringe um den Mond nicht vom Mond selbst erzeugt werden, sondern anders entstehen. Er ging davon aus, dass es irgendwie was mit der Erdatmosphäre zu tun haben muss. Die Erdatmosphäre ist eine zarte Hülle aus Gas und Staub, die die Erde umgibt. In ihr sind zum Beispiel der Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen.

Am naheliegendsten erschien dem Forscher, dass kleine Teilchen in der Atmosphäre - Joseph von Fraunhofer nannte sie "Dunstkügelchen" - die helle Fläche und die Ringe hervorrufen. Sie könnten das Licht des Mondes ablenken und brechen. Um sich das genauer anschauen zu können, machte der Forscher ein Experiment: Er legte viele kleine Glasperlen auf eine Glasscheibe. Dann ließ er einen Lichtstrahl hindurchfallen und beobachtete das Ganze mit einem schwachen Fernrohr. Der Forscher kam der Sache auf die Spur. Er sah tatsächlich einen farbigen Regenbogenschimmer um den Lichtstrahl. Er stellte fest: Die Farbringe sind umso größer, je kleiner die Glaskügelchen sind.
Was Joseph von Fraunhofer beobachtet hat, kann jeder zu Hause nachmachen. Wir müssen einfach nur eine kalte Fensterscheibe anhauchen und durch sie hindurch auf eine Lampe oder Kerze gucken. Man sieht dann farbige Ringe um die Lichtquelle. Doch was passiert da genau? Die Lichtstrahlen der Lampe werden von den kleinen Tröpfchen auf der Scheibe abgelenkt. Das passiert so, dass sich das Licht in seine einzelnen Farben zerlegt und wir so etwas wie regenbogenähnliche Farben sehen. Licht ist zwar normalerweise erstmal weiß. Aber in Wirklichkeit besteht das helle Licht aus den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigoblau und Violett.

Forscher wissen heute: So wie bei der Lampe, so ist es auch, wenn wir in den Himmel schauen. Genau so entstehen auch die manchmal farbigen Ringe um den Mond. Heute wissen die Forscher auch, was denn eigentlich die "Dunstkügelchen" sind, die Joseph von Fraunhofer angenommen hat. Sie bestehen aus Eiskristallen oder aus Wassertröpfchen. Allerdings sind sie sehr, sehr klein. Trifft das Mondlicht auf die winzigen Tropfen oder Kristalle, wird es außen um sie herumgeleitet und dabei aus seiner Richtung abgelenkt. Diese Ablenkung funktioniert sogar bei nicht durchsichtigen Teilchen wie beispielsweise feinem Staub. Manchmal kann man die farbigen Ringe um den Mond deshalb sogar dann beobachten, wenn besonders viel Pollenstaub in der Luft ist. Er kommt von den Pflanzen auf der Erde.

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