Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Dez
22

Die Siegerbilder des Fotowettbwerbs 2016

Die Siegerbilder des Fotowettbwerbs 2016

1.Sieger

Lena Meier

2.Sieger

Elisa Schöne

3.Sieger

Lukas Bonn

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Dez
22

Gewinner des Kinder-Foto-Wettbewerb 2016

Gewinner des Kinder-Foto-Wettbewerb 2016

Die Siegerfotos stehen fest

Gewinner Fotowettbewerb 2016Es ist einfach Klasse, dass auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bilder eingereicht wurden. Das machte der Jury die Auswahl der besten Bilder sehr schwer. Und so mussten wir uns zwischen mehreren, fast gleichwertigen Aufnahmen entscheiden. Bewertet wurden unter anderem das Motiv, der Bildausschnitt aber auch die Wirkung des Bildes auf den Betrachter.

Die Gewinner sind:

1. Lena Meier
2. Elisa Schöne
3. Lukas Bonn

Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns schon auf die Bilder im kommenden Jahr. Die Siegerbilder finden Sie hier im Fotoblog.

 

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Dez
14

Woraus wird eigentlich Zucker gemacht?

Woraus wird eigentlich Zucker gemacht?

Mannheim (AfK) - Er ist in der Schokolade, in Keksen, im Kuchen oder in der Limo: Zucker. Viele tun ihn auch in den Kaffee oder den Tee. Wie aber wird er eigentlich hergestellt? Woraus besteht er?

Woraus wird eigentlich Zucker gemachtFachleute wissen das genau. Sie sagen: Jedes Jahr im Frühjahr säen Tausende Bauern in Deutschland Zuckerrüben. Die Pflanzen sehen ein bisschen aus wie übergroße Radieschen. Im Herbst sind sie soweit, um geerntet zu werden.

Die Zuckerrüben werden nach der Ernte auf Laster geladen und zu Fabriken gefahren. Dort werden sie zunächst mal gewaschen, denn an den Zuckerrüben hängt noch jede Menge Erde. In den Fabriken arbeiten viele Maschinen. Sie zerkleinern die Zuckerrüben nach der Wäsche. So entstehen viele kleine Schnitzel. Diese Schnitzel kommen in heißes Wasser. Es ist bis zu 70 Grad Celsius warm. Dort löst sich der Zucker, der in den Rüben steckt. Es entsteht der sogenannte Rohsaft. Die Schnitzel werden danach gepresst und getrocknet. Sie können noch verwendet werden, um Tiere zu füttern.

Damit wir später Zucker in den Tee tun können, muss aber noch Einiges passieren. Der Rohsaft muss weiterbearbeitet werden. In den Fabriken wird ihm Kalk zugesetzt. Und auch Kohlensäure wird hinzugegeben. Das führt dazu, dass alle Stoffe, die kein Zucker sind, aus dem Saft geholt werden können. Was übrig bleibt, ist der sogenannte Dünnsaft. Der Dünnsaft wird danach mehrmals erhitzt. Solange, bis ein goldbrauner Dicksaft entstanden ist.

Der Dicksaft wird gekocht, bis sich Kristalle bilden. Sie sind goldgelb, da sie noch mit Sirup überzogen sind. Die Kristalle werden in Maschinen geschleudert. Dadurch trennt sich der Sirup von den Kristallen ab. Nach weiteren Arbeitsschritten bleiben weiße Zuckerkristalle zurück. Sie werden noch einmal aufgelöst. Später werden wieder Kristalle gebildet. Und fertig ist der Zucker, den wir kennen. Mit ihm können wir Kuchen oder Kekse backen.

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Dez
01

Was ist im Waschpulver drin?

Was ist im Waschpulver drin?

Bremen (AfK) - Kakao, Banane, Eigelb: Wenn wir uns voll gekleckert haben, stopfen wir unseren Pulli einfach in die Waschmaschine. Die macht alles wieder sauber. Wie aber funktioniert das? Was ist im Waschpulver drin?

Was ist im Waschpulver drinExperten wissen darauf eine Antwort. Sie kennen sich mit Chemie gut aus und sagen: Jeder Fleck braucht sein eigenes Mittelchen. Daher stecken im Waschpulver, das wir in die Maschine füllen, bis zu 30 verschiedene Stoffe.

Tenside gehören dazu. Sie dürfen in keinem Waschmittel fehlen. Tenside können Flecken wegmachen, die Fett enthalten. Das sind zum Beispiel Lippenstift oder Ränder am Kragen. Die Tenside lösen die Schmutzteilchen. Das Wasser spült sie dann einfach weg.

Tenside aber können nur arbeiten, wenn im Waschmittel auch sogenannte Enthärter sind. Die werden gebraucht, weil Wasser Kalk enthält. Je mehr Kalk im Wasser steckt, desto härter ist. Würden die Enthärter fehlen, dann würde sich der Kalk mit den Tensiden verbinden. Es würde Kalkseife entstehen, und die würde sich in der Waschmaschine und an den Fasern der Wäsche ablagern. Die Tenside würden nicht wirken. Die Wäsche würde nicht sauber werden.

Manchen Flecken aber können die Tenside nicht zu Leibe rücken. Sie kriegen sie einfach nicht weg. Gegen Eiweiße helfen daher Enzyme. Sie kommen eigentlich in unserem Körper vor. Sie können aber auch im Waschmittel prima Arbeit leisten. Sie spalten Schmutzteilchen auf und entfernen sie. Haben wir Kakao verschüttet, dann kommen die Enzyme zum Einsatz.

Doch auch die Enzyme kriegen nicht jeden Fleck weg. Haben wir es mit farbigen Flecken wie Kaffee oder Rotwein zu tun, dann müssen die Bleichmittel ran. Sie machen die Flecken praktisch unsichtbar.

Experten sagen: Im Waschmittel sind noch andere Stoffe. Manche sorgen zum Beispiel dafür, dass der ausgewaschene Schmutz sich nicht wieder wie ein grauer Schleier auf die Wäsche legt. Oder aber die Stoffe verhindern, dass ausgewaschene Farbteilchen andere Wäschestücke verfärben.

Damit das Waschmittel super Arbeit leisten kann, gibt es neben den ganzen Stoffen fürs Saubermachen auch noch Duftstoffe. Schließlich wollen wir, dass die Wäsche frisch gewaschen riecht, wenn wir sie aus dem Schrank holen.

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Nov
29

Wie Selbstbewusstsein Kinder vor Missbrauch schützt

Meine Gefühle und Ich - ein Präventionskurs für Vorschulkinder

Wie Selbstbewusstsein Kinder vor Missbrauch schützt

Wie Selbstbewusstsein Kinder vor Missbrauch schuetztSexueller Missbrauch ist ein Alptraum für betroffene Kinder und deren Eltern. Leider ist es ein Thema, dass Öffentlichkeit und Taten fordert. Der Verein Die Kinderinsel Vogtland wird hier konkret: Speziell geschulte Fachkräfte und Traumatherapeuten halfen bei der Entwicklung des überzeugenden Konzeptes für Kindergärten und Vorschulen: Unter der Überschrift "Meine Gefühle und ich" werden auf Wunsch spezielle Kurse angeboten. Sie sollen Kinder ab 5 stark machen im Umgang mit eigenen Gefühlen und dem Körper.

Warum Missbrauch ein Tabuthema ist

Laut Statistik wurden 2014 in Deutschland mehr als 12.000 Kinder missbraucht. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer und über 200.000 Fällen von Missbrauch aus. Leider schaut das Umfeld oft weg. Die Scham der Betroffenen ist groß. Viele Delikte kommen erst gar nicht zur Anzeige. Das größte Problem ist ein noch immer verbreitetes und falsches Täterbild. Es ist oft nicht der "böse fremde Mann", der zum Täter wird. In über 70 Prozent aller bekannten Missbrauchsfälle erfolgen die Taten innerhalb der Familienstruktur. Die Täter kommen aus dem familiären Umfeld oder dem Kreis der Freunde und Bekannten. Durch die nachgewiesenen Missbrauchsdelikte weiß man, dass betroffene Kinder oft erst sieben unterschiedlichen Personen ihr Leid klagen mussten, bevor man sie ernst nimmt. Es ist nur zu konsequent, in den Kindern selber die Stärke zur Abwehr aufzubauen.

Kinder lernen ihr Recht auf Autonomie

Speziell geschulte und praxiserprobte Fachkräfte erreichen dies mit ihren Kursen unter der Überschrift: "Meine Gefühle und ich". Lernthemen sind die eigenen kindlichen Gefühle und wo und wie sie spürbar werden. Eine innere Instanz wird aufgebaut, die jedem Kind eindeutig signalisiert: Das ist gut für mich, das darf sein. Oder: Das fühlt sich nicht gut an, ich darf das stoppen. Wichtig ist die Erlaubnis fest im Kind zu verankern, dass es sich bei Bedarf und Unsicherheit Hilfe bei einem Verbündeten holen darf. 

Über den guten Umgang mit Gefühlen erfahren Kinder selten etwas. Was sie lernen ist leider oft nur das, was frustrierte Erwachsene ihnen vorleben. Diese sagen oft folgende Sätze: "Ich kann ohne dich nicht leben." "Du machst mich sehr traurig." Mit solchen Worten werden Menschen der Umgebung, manchmal sogar die eigenen Kinder und meist der Partner für die eigene Gefühlslage verantwortlich gemacht. Seit Jahrzehnten weiß man aus Ergebnissen der kognitiven Verhaltenstherapie, wie falsch und schädlich solche Selbstkonzepte sind.

Vom wahren Ursprung der Gefühle

Eine wichtige Information für die Kinder ist die Kenntnis vom Ursprung ihrer Gefühle. Sie sind gerade nicht Ergebnis von äußeren Umständen. Gefühle resultieren aus der inneren Haltung, die wir zur Umgebung und zu uns selbst einnehmen. Kinder, die in diesem Punkt gestärkt werden, lassen sich emotional nicht manipulieren. Dies ist wichtig, damit Kinder autonom bleiben und Verbündete hinzuziehen, wenn sie es brauchen. Das Unterscheiden von "guten" und "schlechten" Geheimnissen macht frei dafür. Der Vorwurf, dass Hilfe holen "Petzen" ist, greift dann nicht mehr. 

Der Kurs vermittelt den Kindern so altersgerecht Sicherheit im Umgang mit Gefühlen und dem eigenen Körper.

Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie auf www.meine-gefühle-und-ich.de

Der Kurs wird unterstützt von der HypoVereinsbank in Plauen.

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