Blog der JUMI KINDERHILFE e.V.

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Wie funktioniert ein Textmarker?

Wie funktioniert ein Textmarker?

Bremen (AfK) - Viele Menschen haben ihn zu Hause auf dem Schreibtisch liegen: den Textmarker. Gelb, Grün oder Orange leuchten diese Stifte. Wie aber funktionieren sie? Experten wissen die Antwort.

Wie funktioniert ein TextmarkerDen Textmarker nutzen viele Menschen, um in einem Buch oder einem Aufsatz etwas hervorzuheben. Wer einige Wörter anstreicht, findet sie später sofort wieder. Die markierte Stelle leuchtet grell und fällt auf. Mühseliges Suchen fällt so weg. Das ist praktisch und zeitsparend. Wie so ein Textmarker funktioniert, wissen Fachleute. Sie kennen sich mit Chemie gut aus.

Sie sagen: Der Textmarker ist zunächst einmal ein ganz normaler Filzstift. Trotzdem ist er etwas Besonderes. Wenn wir mit ihm über einen gedruckten Satz fahren, dann ist dieser nämlich nicht durchgestrichen. Er ist weiterhin lesbar, und zwar besser als zuvor - weil er leuchtet. Der Stift ist mit einer Leuchtfarbe gefüllt. Die Experten sprechen von einer sogenannten fluoreszierenden oder von einer selbstleuchtenden Farbe. In der Flüssigkeit im Stift stecken das Rhodamin oder das Cumarin. Mit ihnen kann die gelbe oder orangene Leuchtfarbe erzeugt werden.

Die Leuchtfarbe leuchtet aber nicht von allein. Die Experten sagen: Sie braucht Licht. Licht besteht aus Wellen. Wir können nur einen kleinen Teil davon wahrnehmen. Die Leuchtfarbe fängt das sogenannte kurzwellige Licht ein, das wir nur schlecht oder gar nicht sehen können. Die Leuchtfarbe wandelt es in langwelliges Licht um, welches wir gut sehen können. Das sorgt dafür, dass der markierte Text sich vom Rest abhebt. Wir können ihn besser wahrnehmen als zuvor.

Solche selbstleuchtenden Farben werden nicht nur bei den Textmarkern genutzt. Arbeiter zum Beispiel haben Westen, die leuchten, um besser gesehen zu werden. Im Verkehr sind diese Farben nützlich. Fahrradfahrer können sich mit ihnen ebenfalls schützen.

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Wie entsteht eine Wettervorhersage?

Wie entsteht eine Wettervorhersage?

Offenbach (AfK) - Schirm oder Bikini? Wetterexperten wissen, was auf uns zukommt. Sie machen Tag für Tag Vorhersagen. Wie aber funktioniert das? Woher wissen sie, ob wir Regen oder Sonne kriegen?

Wie entsteht eine WettervorhersageIn Deutschland gibt es den Deutschen Wetterdienst. Die Fachleute dort werden Meteorologen genannt. Ihr Auftrag ist es, das Wetter vorherzusagen. Das ist nicht nur für uns wichtig. Auch Landwirte oder Seeleute wollen wissen, wie das Wetter wird. Es ist für ihre Arbeit von Bedeutung. Seeleute zum Beispiel fürchten Stürme. Bauern können keinen Regen gebrauchen, wenn sie ernten wollen.

Damit die Wetterexperten vorhersagen können, wie das Wetter wird, müssen sie sehr viel messen und rechnen. In Deutschland gibt es rund 2.000 Wetterstationen und Messstellen. Dort wird notiert, wie warm es ist. Die Fachleute schreiben auch auf, wie viel Regen an der Stelle runterkommt oder wie häufig die Sonne scheint. Mit ihren 2.000 Stationen haben die Fachleute ein dichtes Netz gespannt, um an Informationen zu kommen. Zudem lassen sie jedes Jahr Tausende Wetterballons aufsteigen. Sie nutzen auch Daten von Satelliten. Satelliten sind Geräte im Weltall, die unterschiedliche Aufgaben haben. Sie liefern nicht nur Daten übers Wetter. Sie können uns Menschen auch Fernsehen oder Internet bringen.

Die Wetterexperten haben daneben auch mobile Messstationen. Diese fliegen zum Beispiel in Flugzeugen mit, oder sie sind auf Schiffen installiert. Auch manche Bojen im Meer haben Fühler zum Messen. So kriegen die Fachleute von vielen Punkten der Erde Informationen. Daneben tauscht sich der Deutsche Wetterdienst mit Wetterforschern aus anderen Ländern aus. So liegen Informationen über das Wetter rund um den Erdball vor.

Doch wie geht es dann weiter? Die Wetterexperten haben supergute Computer mit speziellen Programmen. Mit diesen können sie die ganzen Daten auswerten und Modelle erstellen. Sie berechnen, wie das Wetter in einem bestimmten Gebiet oder an bestimmten Orten wohl werden wird. Die Fachleute sagen, dass sie mehrere Tage sehr genau vorhersagen können. Eine Vorhersage über die nächsten sechs Tage ist heute so genau wie vor 40 Jahren eine Vorhersage über 24 Stunden. Die Technik und Methoden der Wetterforscher werden immer besser. Mehr als eine Woche nach vorn zu schauen, klappt aber nicht so gut. Dann wird die Wettervorhersage ungenau.

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Wie bleibt das Wasser im Schwimmbad sauber?

Wie bleibt das Wasser im Schwimmbad sauber?

Berlin. Einmal quer durchs Becken tauchen oder vom Sprungbrett hüpfen: Kinder gehen gern ins Schwimmbad. Wie aber bleibt dort eigentlich das Wasser sauber?

Wie bleibt das Wasser im Schwimmbad sauberWenn viele Menschen gleichzeitig in ein Becken springen, muss besonders auf Hygiene geachtet werden. Geschieht dies nicht, dann haben Bakterien und Viren leichtes Spiel. Sie können Menschen krank machen. Daher wird das Wasser im Schwimmbad den ganzen Tag über gereinigt und immer wieder ausgetauscht. Im Schwimmbad finden sich dafür unten am Beckenboden sogenannte Einspritzdüsen. Sie pumpen frisches gechlortes Wasser ins Becken. Das Chlor ist ein Desinfektionsmittel. Es tötet Krankheitserreger ab. Altes Wasser schwappt oben über den Beckenrand in die sogenannten Überlaufbecken. Von dort aus läuft das Wasser durch Rohre in eine Filteranlage. Dort wird das Wasser gereinigt. Ist es sauber, kann es wieder ins Becken gepumpt werden.

Der typische Geruch im Schwimmbad kommt vom sogenannten Trichloramin. Dies entsteht, wenn das Chlor und Hautreste, Schuppen, Schweiß, Pipi und Kosmetika der Badegäste miteinander reagieren. Das Trichloramin steigt dann als Gas an der Wasseroberfläche hoch. Das können wir riechen. In den Hautresten, im Schweiß oder im Pipi steckt Harnstoff. Dieser ist es, der mit dem Chlor reagiert.

Harnstoff ist ein wichtiger Bestandteil der Haut. Er hält sie feucht. Im Wasser wird der Harnstoff vollständig aus der Haut herausgewaschen. Da es nicht gut ist, wenn zu viel Trichloramin entsteht, empfehlen Experten, dass wir uns vor dem Sprung ins Becken unbedingt abduschen sollen. Und wenn wir mal müssen, sollen wir aufs Klo gehen. Ins Becken sollen wir nicht machen. Das ist nicht nur für andere eklig, es sorgt auch dafür, dass mehr Trichloramin entsteht. Manche Menschen kann dies reizen. Sie können dann nicht mehr so gut atmen.

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Impressionen vom Kinderfest 2016

Impressionen vom Kinderfest 2016

Video vom Kinder und Familienfest 2016

Das Video vom großen Kinder- und Familienfest 2016 mit der Freizeitanlage Syratal und der Kinderinsel Vogtland ist fertig geworden. Es zeigt Impressionen vom Fest und Ausschnitte aus den tollen Vorführungen.

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Warum sprudelt Mineralwasser?

Warum sprudelt Mineralwasser?

Bremen (AfK). Wenn wir eine Flasche Mineralwasser aufschrauben, dann zischt und sprudelt es. Wie aber kommen die kleinen Bläschen eigentlich in die Flasche hinein?

Warum sprudelt MineralwasserExperten können das erklären. Sie sagen, im Mineralwasser ist Kohlensäure. Etwa sechs Gramm davon stecken in einer Flasche. Wer verstehen will, wie die Bläschen in das Getränk kommen, muss wissen, dass sich hier zwei chemische Elemente vereinen. Es sind das Gas Kohlendioxid und Wasser. Das Gas soll sich mit den Wasserteilchen zu Kohlensäure verbinden. Damit das klappt, ist Druck nötig. Das Kohlendioxid wird daher in das Wasser hineingepresst. Experten nennen diesen Vorgang Karbonisierung.

Den Druck merken wir beim Öffnen. Es zischt und sprudelt. Das Kohlendioxid entweicht dann wieder. Allerdings geht nicht alles auf einmal verloren, sodass das Wasser noch eine ganze Zeit sprudelt und spritzig ist. Wir sehen das an den Perlen im Glas. Für uns ist das gut. Denn würde sofort die gesamte Kohlensäure entweichen, dann wäre das Wasser abgestanden und nicht mehr so lecker.

Die Erfinder von Mineralwasser mit Kohlensäure wollten damals allerdings kein besonders spritziges Getränk entwickeln. Ihnen war es wichtig, das Mineralwasser haltbar zu machen. Denn wenn Kohlensäure im Wasser ist, dann können Bakterien nicht so leicht wachsen. Bakterien sind winzige Lebewesen. Viele sind sehr wichtig für uns, einige aber können uns auch krank machen.

Mit der Kohlensäure bleibt das Mineralwasser also frisch. Auch in anderen Getränken steckt es. In Limo oder Cola zum Beispiel. Wasser schmeckt im Gegensatz zu vielen anderen Getränken auch ohne Kohlensäure. Viele kaufen sich daher stilles Wasser, weil sie es besser vertragen.

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